Schon in zarten Kindertagen baute sich die Designerin ihre Wunschwelt, samt Möbeln und Haustieren aus Zeichenblockkarton selbst. Mit 10 Jahren gab es das heißbegehrte schweizer Taschenmesser und und von da an ging es dem Holz an den Kern. Kleine und große Schnitzfiguren, aber auch die Vogel- und Hamsterkäfige für die Schwestern wurden kunstvoll in  Vaters Werkstatt gezimmert .

Das Holz als Werkstoff hat seinen Reiz für die Künstlerin nie verloren, wurde aber während des Produktdesignstudiums in Berlin und dem schwedischen Lund durch viele andere Werkstoffe bereichert. Keine Materialkombination ist daher von vornherein unmöglich. Alle Komponenten eines Werkes werden wie eine musikalische Komposition miteinander in Einklang gebracht. Dabei bleibt die Designerin stets offen für neues, ändert von Zeit zu Zeit die Perspektive und bildet sich weiter, sobald es etwas neues wissenswertes zu wissen und zu erlernen gibt. Im Umgang mit so gut wie allen Materialien ist sie geübt und erfinderisch. Außerdem ist ihre Expertise auf dem Gebiet der Ergonomie eine große Bereicherung in der Produktentwicklung.